Über mich
Ich mache Musik mit Gedichten. Aus Versen, die über 200 Jahre alt sind und trotzdem klingen, als wären sie gestern geschrieben.

Wie es anfing
2013 habe ich die Band gegründet. Seitdem haben wir uns in unterschiedlichen Besetzungen, vom Duo bis hin zu neun Musikern, ständig weiterentwickelt. Alles, von der Organisation bis zum Ton auf der Bühne, lag stets in unseren Händen. Besonders unvergessliche Momente waren die Konzerte in der Berliner Volksbühne, im Landhaus Strausberg und im Schlossgut Altlandsberg. Diese Auftritte haben mich geformt und inspiriert.

Was meine Musik besonders macht
Goethe und Schiller kennen viele nur aus dem Schulunterricht. Ich möchte zeigen, was in diesen Worten steckt, wenn sie gesungen werden. Deshalb verbinde ich sie mit Jazz und Popmusik. Es geht mir nicht um Nostalgie, es geht um Kultur und Sprache. Die Gedichte erzählen von Liebe, Sehnsucht und Zweifel, das berührt heute wie einst.

Die Zeit dazwischen
Dann kam Corona. Jede Woche ein neues Hygienekonzept, irgendwann der Zusammenbruch, dann ein Schlaganfall. Geblieben sind Schmerzen und der feste Wille, wieder auf der Bühne zu stehen. Diese Zeit hat meine Musik verändert. Sie ist tiefer geworden, und ich weiß heute, wie zerbrechlich alles ist. Gerade deshalb mache ich weiter.
„Wenn wir auf der Bühne stehen und jeder Musiker seinem Können vertraut und sich der Musik hingibt, entstehen flüchtige Akkorde nur für den Moment. Wenn ich diese wahrnehme, stehe ich wie ein kleiner Junge mit Gänsehaut da. Diese Momente sind so unfassbar schön.“
Rudolph von Schmitt-Winterfeldt
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